| Hollywood ohne Happy End |
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08.04.2011 - Am vergangenen Wochenende mussten die Grizzlies Juniors zu ihrem zweiten
Saisonspiel beim letztjährigen Finalteilnehmer, den Zürich Renegades, antreten. Da die Renegades seit Jahren konstant ein starkes
Juniorenteam aufbieten, war dieses Spiel ein echter Prüfstein für die Hauptstädter Junioren.
Und was sich schon gegen den amtierenden Meister, die Broncos aus Landquart, angedeutet hatte, wurde in diesem Match bestätigt. Die Grizzlies haben in dieser Saison ein Jugendteam, dass es mit den besten der Schweiz aufnehmen kann. Dies wurde unter Anderem dadurch deutlich, dass das Spiel hin und her wogte und im Verlauf 3 mal die Führung wechselte. Spannung bis zum Schluss war garantiert. Und so kam es, dass die Grizzlies 1:29 Minuten vor Spielende an ihrer eigenen 40 Yard-Linie noch einmal in Ballbesitz kamen und mit einem grossartigen Drive bis kurz vor die Endzone der Zürcher kamen. In buchstäblich letzter Sekunde warf Quarterback Till Felber einen Pass in die Endzone auf Ivan Kovacevic. Dieser konnte den Ball fangen und sichern. Am Boden liegend wurde ihm dann nach eigener Aussage der Ball von einem Zürcher Verteidiger aus den Händen getreten. Eigentlich ein Foul des verteidigenden Spielers, was 6 Punkte für die Schwarz-Gelben bedeutet hätte. Leider sah das der zuständige Schiedsrichter anders und entschied diskussionswürdig auf unvollständigen Pass, was dazu führte, dass die Grizzlies 20-23 unterlagen. Schade, dass eine ansonsten gute Leistung der Officials durch solch einen Call geschmälert wird. "Im Laufe einer Saison gibt es immer mal wieder Calls, die man in Zweifel ziehen kann. Glück und Pech gleichen sich so meistens aus. Nur schade, dass ausgerechnet so ein Call so ein gutes Spiel entscheiden muss" so der Kommentar von Grizzlies Coach Olaf Westermann. Am Sonntag nun bestreiten die Berner Junioren um 10.00 Uhr im Leichathletikstadion in Bern-Wankdorf Teil 3 des "Hammerauftakts" gegen die alten Rivalen aus Basel, die Gladiators beider Basel. Damit wird das Team die dritte Woche hintereinander vor eine harte Prüfung gestellt. "Das kommt uns eigentlich recht", so Coach Westermann mit einem Augenzwinkern. "Dann wissen wir genau, wo wir stehen und wie weit es in dieser Saison für uns gehen kann. Bis jetzt sieht es trotz der Niederlage recht gut aus." Zum Glück gab es nach der sehr harten, aber auch sehr fairen Partie in Zürich keine ernsteren Verletzungsausfälle, so dass fast alle Starter für Sonntag zur Verfügung stehen. Lediglich einige Abwesenheiten durch die Ferien und Konf-Lager dezimieren den Kader etwas. |
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