Garstige Verhältnisse in Basel

Nach dem problemlosen Heimsieg im Eröffnungsspiel gegen die Luzern Lions sowie dem hart erkämpften Auswärtserfolg in Winterthur gegen die Warriors standen die Grizzlies mit 2 Siegen und 0 Niederlagen weit oben in der Tabelle der noch jungen Saison. Nach der bitteren 7-16 Niederlage in Basel gegen die Gladiators steht die Saisonbilanz neu bei 2-1.

Bei nasskalten und windigen Verhältnissen reichte eine 7-6 Führung zur Halbzeitpause nicht aus, um den dritten Sieg in Folge ins Trockene zu bringen. Die Ausbeute der an sich solid Yards produzierenden Offense war letztlich mit 1 Touchdown samt Zusatzpunkt schlicht zu wenig. So reichte den Baslern ein Big Play im 4. Quarter – ein präziser Pass des amerikanischen Quarterbacks auf WR René Fink in die Endzone der Grizzlies – zum Knock-Out der Grizzlies. Die altbekannte Schwäche der Stadtberner immer wieder aus hart erarbeiteten guten Spielsituationen zuwenig Kapital schlagen zu können, zeigte sich leider einmal mehr.

Coach Jacobs liess nach Spielende keine Ausreden wegen den vielen verletzten Stammspielern gelten, sondern forderte das Team dazu auf, nach vorne zu schauen und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Das Rückspiel im Juni gegen die Gladiators zu Hause in Bern wird Gelegenheit zur Revanche bieten. Als nächstes steht aber das Auswärtsspiel gegen die Luzern Lions an, irgendwelche Gründe dieses Match auf die leichte Schulter zu nehmen, dürfte es keine mehr geben. Positiv stimmen kann die Tatsache, dass mit QB Teejay Gordan eine ausgezeichnete Wahl für die Position des Spielmachers gefunden werden konnte. Seine Wendigkeit, Laufstärke, Übersicht und sein starker Wurfarm dürften diese Saison noch für viel Freude bei den Bernern sorgen.

Auch die U19 Juniors mussten den vielen Abgängen und Absenzen Tribut zollen und mussten nach einer 0-35 Niederlage die Heimreise antreten. Ihr nächstes Spiel steht bereits am Ostermontag auswärts gegen die Thun Tigers auf dem Programm.

Eine abschliessende Bemerkung geht an die Gastgeber am Rheinknie: Während dessen Vereinsangehörige im wöchentlichen Videoblog – dies notabene völlig zu Recht – gerade in der Nationalliga A einen professionellen Spielbetrieb einfordern, selbst aber bei den eigenen Heimspielen einen Downanzeiger im Einsatz haben, welcher der gegnerischen Mannschaft durchwegs den falschen Versuch anzeigt (kurz vor Spielende ging das Ding defekt und wurde durch einen offensichtlich ebenfalls verfügbaren und korrekten Downanzeiger ersetzt!), sollten zuallererst einmal vor ihren eigenen Türe wischen…

 

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