| Spielbericht zum 3. Turnier vom 28. August in Rafz |
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30.08.2010 - Nach der langen Sommerpause durfte man sich auf die ersten Einsätze von Silvio
Nydegger nach seiner Genesung freuen. So zumindest war es so gedacht. Silvio war beim einzigen Training vor dem Turnier mit der
Mannschaft mit dabei. Drei Tage später kam die schlechte Nachricht: Silvio musste aus gesundheitlichen Gründen ins Spital. Es stand
bereits fest, dass er für das Turnier nicht einsatzfähig sein sollte. Somit standen die Black Bears wieder vor demselben Problem wie
in Turnier 1 und 2. Dazu kam, dass man gegen die beiden stärksten Mannschaften der Meisterschaft antreten musste. Trotz der beiden
Niederlagen zeigte sich eine Steigerung der Spielerleistung, wenn man das dritte Turnier mit den beiden ersten Turnieren verglich.
Black Bears gegen Rafz Bulldogs (13:60) Ein Sieg gegen die Bulldogs durfte unter den gegebenen Umständen nicht erwartet werden. Das ganze Team versuchte sich mit den zur Verfügung stehenden Kräften gegen die Bulldogs zu wehren. Die Defense zeigte starke Einzelleistungen. Die Rafzer Offense ist jedoch erfahren genug, um kurzweilige Schwächen in der Verteidigung sofort zu erkennen und entsprechend auszunutzen. Der Berner Angriff agierte gegenüber den ersten Turnieren besser, konnte jedoch nicht viele Spielzüge mit hohem Raumgewinn verzeichnen. Trotz der fehlenden Abstimmung im Passspiel konnte Ersatzquarterback Marius Hofmann ein paar Pässe in der Mitteldistanz anbringen. Leider blieben diese gefangenen Pässe in der Unterzahl, was ein konstantes Vorwärtskommen nicht ermöglichte. In der zweiten Halbzeit konnten die neuen Spieler Spielpraxis erlangen oder Spieler wechselten von der Offense in die Defense, um das Spiel von der anderen Seite zu erfahren. Dies ermöglichte den Bulldogs natürlich noch mehr Punkte, was die hohe Niederlage erklärt. Black Bears gegen Geneva Seahawks (08:32) Die Verteidigung baute ihr Bollwerk erfolgreich gegen das Spielsystem der Genfer auf. Die Genfer konnten jedoch durch ihre schnellen und wendigen Ballträger immer wieder tief in die Berner Verteidigung eindringen, bei einigen Situationen kam ihnen auch noch das Glück zu Hilfe. Der Druck der Verteidigung war so gut, dass es für zwei Punkte für ein Safety reichte, etwas, das es im Flag Football sehr selten gibt. Wenn die Black Bears in zwei Wochen in Genf am 4. Turnier alles richtig machen, dann dürfe man die Seahawks am Finaltag in St. Gallen wieder sehen. |
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