| Spielbericht zum 2. Turnier vom 19. Juni in Thun |
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23.06.2010 - Die Wetterprognosen für das Turnier in Thun standen schlecht. Die Teilnehmer wurden
mit Regen und Kälte empfangen und verabschiedet. Dazwischen war der Wettergott etwas gnädiger. Die Mannschaft reiste mit Maximalgrösse
nach Thun. Leider konnte Silvio Nydegger wegen seinem Knochenbruch immer noch nicht spielen.
Black Bears gegen Winterthur Warriors (18:27) Die Berner Verteidigung konnte nicht ihr ganzes Repertoire zeigen, spielte jedoch in der ersten Hälfte auch mit einfachen Formationen sehr solide, so dass beide Mannschaften mit jeweils einem Touchdown in der Halbzeitpause gingen. In der zweiten Hälfte stellten die Warriors ihre Angriffstaktik um und kamen so mit vier tiefen Pässen über die rechte Seite der Berner zu Punkten oder erheblichem Raumgewinn. Im Angriff bekundeten die beiden Ersatzquarterbacks mit der engen Manndeckung der Warriors Mühe und konnten den Punkterückstand in Folge nicht mehr wettmachen. Black Bears gegen Geneva Seahawks (06:30) Auch gegen die Seahawks startete die Verteidigung sehr stark. Mit der Differenz eines Touchdowns gingen hier beide Mannschaften in die Pause. In der zweiten Hälfte setzte wieder Regen und Kälte ein und beeinflusste das Spielgeschehen. Die Genfer setzten ihr ganzes Repertoire ein und kamen vor allem mit ihren sehr wendigen und schnellen Läufern mehrmals in die Berner Endzone. Die Genfer Verteidigung spielte wie gewohnt aggressiv und verteidigte sehr stark gegen Laufspielzüge. Trotzdem schafften es die Berner immer wieder, gefährlich nahe an die Endzone der Genfer zu kommen. Leider meist ohne dabei Punkte erzielen zu können. Turnierfazit: Die Verteidigung spielte an dem Tag schnörkellos und hat sich sowohl in der individuellen wie auch in der Mannschaftsleistung stark verbessert. Besonders hervorzuheben ist hier Joel Boschung, der überall eingesetzt werden konnte, nie nachliess und jedem Ball nachlief. Seine Leistung wurde mit 2 Interceptions gekrönt. Die Verteidigung hatte an den Tag deutlich mehr Spielzeit, da der Berner Angriff nicht funktionierte. Im Angriff haben sich besonders Mardoché Kabernele und Linus Gammenthaler hervorgehoben, die mit zahlreichen Einzelleistungen erheblichen Raumgewinn erreichen konnten. Auf Niveau U16 reichte dies leider nicht aus. Linus Gammenthaler hatte sich im ersten Spiel an der Hand verletzt und musste das zweite Spiel mit verbundenen Fingern spielen. Er stand trotzdem die ganze Zeit auf dem Feld und zeigte auch so ein paar unglaublich gefangene Bälle. |
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